Dies und Das

Blickwinkel – Wie du deine eigenen Selbstheilungskräfte zerstörst (1)

In unzähligen Blogs, auf diversen Webseiten, in zahlreichen Postings auf Facebook und anderswo können wir fast täglich Ratschläge und Hinweise dazu lesen, wie man seine Selbstheilungskräfte stärken kann, welche Mittelchen es gibt und welche Wege. Ich habe allerdings noch nirgendwo gelesen, dass darauf hingewiesen wird, dass wir selbst es sind, die unsere Selbstheilungskräfte dezimieren und zerstören, denn das tun wir, weil wir nicht wissen, wie eigentlich Krankheit funktioniert und was genau gut daran ist, krank zu sein und was genau der Körper dann tut, um uns wieder gesund zu machen.

Die Idee zu diesem Beitrag kam mir, als ich in einer Hundegruppe auf Facebook zu alternativen Heilmöglichkeiten die Kommentare verfolgte. Das läuft immer gleich, egal zu welcher Krankheit und sieht so aus: Der Halter eines Hundes fragt, was er tun könne, sein Hund hätte Durchfall, er würde niesen, ihm wäre übel, er hätte da einen Pickel oder das Ohr wäre warm etc. Dann posten einige ihre entsprechenden Erfahrungen und erwähnen alle Mittel, die so alternativ bekannt sind und ihrem eigenen Hund geholfen hätten. Die nächsten posten, was der Tierarzt verschrieben hat, sie nennen die Namen der Medikamente, der Antibiotika etc. und dass man nur ja zum Arzt gehen müsse, der würde ne Spritze geben und dann wäre alles gut, Thema erledigt. Ich erwähne hier bewusst sehr harmlos klingende Fälle, wo Hilfesuchende um Rat fragten, weil ich einfach davon ausgehe, dass jeder verantwortungsvolle Tierhalter in einer gewissen Situation von allein einen Arzt aufsuchen würde.

Ach übrigens, in allen mir bekannten Gruppe für alternative Heilweisen, die sich auf den Menschen beziehen, läuft es genauso ab. Ich hatte eine Weile überlegen müssen, wie ich auf die Postings, speziell der Hundegruppe, reagiere, die bei jedem geposteten, querliegenden Pups ihre „Geh zum Arzt, es könnte ja den Tod bedeuten, ich kenne da nämlich jemanden, der…“ – Keule rausholen und über den Häuptern der hilfesuchenden und von Angst zerfressenen Leser schwingen. Mal davon ganz abgesehen, dass ich nicht so ganz verstehe, was diese Leute in eine alternative Gruppe zieht. Ihr merkt es vielleicht schon, ich bin ziemlich angezickt, deshalb ein paar Bemerkungen, die ich dazu loswerden möchte. Einfach, damit wir gemeinsam ein neues Feld schaffen, in dem wir uns aus der Angstmatrix zum Thema Krankheiten befreien und ein neues schöpferisches Feld der Kraft unserer Selbstheilung erschaffen und stärken.

Selbstheilung ist etwas, was jeder Körper von Anbeginn seines Daseins perfekt beherrscht, bis der Mensch in dieses (von Gott gegebene) intelligente Gefüge eingreift. So weiß ein Körper, was bei Schnupfen zu tun wäre, wie er auch weiß, wie er mit Übelkeit umgehen muss oder mit Durchfall, Ohren- oder Bauchschmerzen. Selbstheilung gelingt sogar bei Blasenentzündung oder Gastritis. Dies nur als Beispiel. In unseren Körpern laufen bei Krankheiten (Symptomen) Programme ab, die einen biologischen Sinn haben, der sich in den meisten Fällen nachvollziehen lässt, jedoch von vielen vor lauter Angst um das eigene Wohlergehen oder das der Nächsten nicht mehr wahrgenommen oder aus Unwissenheit ignoriert wird.
Und so rennen die auf Schulmedizin konditionierten (wir sind auf Weißkittel dressiert wie Pawlowsche Hunde auf die Futterglocke) Menschen zum Arzt, um sich eine Spritze, eine Creme oder Tablette bzw. ein Antibiotikum als Allheilmittel abzuholen, um sich dann beruhigt nach hinten zu lehnen und zu denken, nun hätte man sich liebevoll um sich gekümmert. Leider ist das ein gewaltiger Trugschluss. Denn was geschieht, wenn der Körper, programmiert auf Selbstheilung, wie ich oben erwähnte, von außen in seinem Tun (seiner Reparaturarbeit) gestoppt und mit Medikamenten das aufgetauchte Symptom unterdrückt wird? Richtig, er verlernt durch Fehlinformation von außen (Medikamente), sich selbst zu heilen und wird so immer abhängiger von chemischen Mitteln, bis er unter dieser Last völlig zusammenbricht. Kaputtes Immunsystem, heißt es dann, der Darm spielt nicht mehr mit, die Entgiftung funktioniert nicht mehr, alles gerät durcheinander, der Mensch ist nun in der Tat nicht mehr in der Lage, sich selbst zu heilen und also krank. Impfungen, Wurmkuren und Antibiotika auf chemischer Basis (das gäbe es, nebenbei bemerkt, auch auf natürlicher Basis) – all das macht die Selbstheilungskräfte platt, weil der Körper über diese Einflussnahme falsche Informationen verarbeiten muss. So werden ihm die Selbstheilungskräfte sukzessive abtrainiert.
Wenn ich es noch genauer erklären müsste, fiele mir folgender Vergleich ein: Stell dir vor, dein Körper ist hoch komplexer, intelligenter, biochemischer Computer, mit allem Drum und Dran. Er ist hochintelligent und in der Lage, sich selbst zu erhalten. Dafür hat er mehr als 1000 Programme (hab ich in einem Vortrag gehört) gespeichert, die er nach Bedarf abrufen kann. Er bringt damit einen Heilungsprozess für dich in Gang, wenn es mal nötig ist. Hast du mal einen zu viel über den Durst getrunken, weil die Party so toll war und du gut drauf, baut dieser Computer über seine Entgiftungsorgane den Alkohol binnen kurzer Zeit wieder ab und bald fühlst du dich wieder fit. Hast du einen Schnupfen, dann geht der auch wieder. Meistens recht schnell, denn eines der 1000 Programme weiß, was zu tun ist, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ein Symptom zu korrigieren. Hast du zu viel gegessen, das gleiche. Hast du dich geschnitten oder verbrannt, repariert der Körper sich selbst. Das kann nicht mal dein Auto. Das sind kleine, harmlose Beispiele, doch glaub mir, es gibt kein Symptom, bei dem es von dieser Regel eine Ausnahme gibt. Beginnst du jedoch, Medikamente einzunehmen, etwa Antibiotika, weil du eine Blasenentzündung hast beispielsweise, bringst du deinen gut programmierten Computer durcheinander, denn auch dafür hat er ein Reparaturprogramm gespeichert. Das Antibiotikum wirkt dann so, als würdest du dir einen Virus einfangen, der Partitionen der Festplatte zerstört, Programme löscht und wo nun eine Information nicht mehr in die andere greifen kann. Ein großes Fragezeichen (oder ein schwarzes Loch) entsteht an der Stelle, wo vorher ein normales eingespeichertes Programm für alle Fälle gespeichert war. Passiert das nur einmal, wird kein großer Schaden entstehen. Passiert das immer wieder, wird der Körper sich irgendwann nicht mehr erinnern können, wie das mit der Selbstheilung ging. Muss er ja auch nicht, vielleicht speichert er jetzt als Information, dass von Außen immer etwas zugeführt wird, was das Problem scheinbar behebt. Das Problem ist jedoch nicht behoben, es wird zugedeckelt, nicht geheilt, wie der Körper das normalerweise getan hätte. Es gibt diesen treffenden Vergleich mit der roten Warnlampe beim Auto. Ich kann sie rausschrauben, damit sie nicht mehr leuchtet, damit hab ich jedoch die Ursache des Leuchtens nicht behoben.

Und wenn du dich jetzt fragst, wie der Körper denn zu seinen Symptomen kommt, zu den Erkältungen, zu den Blasenentzündungen, den Magengeschwüren, zu Bluthochdruck oder Diabetes usw., dann bleib meinem Blog treu, denn das erkläre ich dir im kommenden Beitrag.

Gern diskutiere ich mit dir meine hier aufgestellten Behauptungen, hinterlasse einfach einen Kommentar und lass uns drüber reden.

Ein Kommentar zu „Blickwinkel – Wie du deine eigenen Selbstheilungskräfte zerstörst (1)

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