Dies und Das

Raunächte 2016/2017: Tag 12

Tag 12: 5.1.17

Heute nun beginnt der letzte Raunächte-Tag, die Zeit zwischen den Jahren geht nun allmählich in den Alltag über. Es ist ein guter Tag, um die Raunächte noch einmal Revue passieren zu lassen. Was haben sie euch gegeben? Seid ihr zu Erkenntnissen gekommen? Hat euch das Räuchern gefallen und würdet ihr die Raunächte in diesem Jahr wieder zelebrieren? Morgen, nach der 12. Raunacht, bleibt ein Wunsch übrig, falls ihr das Wunschritual mitgemacht habt. Und dieser 13. Wunsch, das wisst ihr inzwischen, ist der, für dessen Erfüllung ihr zuständig sein werdet.

Heute ist außerdem noch einmal ein Lostag. Ein Tag also, an dem ihr das, was die Tage zuvor nicht so gut war, in einem Ritual positiv aufladen und alles, was nicht mehr gebraucht wird, loslassen könnt. Doch gebt Acht, was ihr loslasst und wie ihr diese scheinbar „miesen“ Tage bewertet. Gehst du davon aus, dass nichts umsonst geschieht, nichts zufällig in dein Leben tritt, sondern dir zu-fällt, dass alles Schlechte auch das Gute in sich trägt, dann bleibt nicht viel zum Loslassen übrig, oder? Lass dir diese Gedanken einmal durch den Kopf gehen, bevor du dich ans Loslassen machst.

Ich schlage dir vor, deine Zweifel daran loszulassen, dass alles genau so, wie es geschieht, seine Richtigkeit hat. Ich schlage dir vor, deine Zweifel daran loszulassen, dass du unvollkommen sein könntest und Fehler machen würdest bzw. gemacht hättest.

Versuche zu erkennen, was das Gute in den weniger guten Situationen war und was du daraus lernen durftest. Alles hat über die Raunächte hinaus seine Bedeutung und beschränkt sich nicht allein auf diesen Zeitraum. Es war eine Zeit, wo das Universum dir viele Lektionen in den vielfältigsten Varianten angeboten hat: von schwankenden Emotionen über körperliche Symptome und wirre, beängstigende Träume bis hin zu Streitereien, Stress und Frust in der Partnerschaft oder im Job. Welche Lehren hielten die Raunächte für dich bereit?

Ich schlage dir vor, diese vergangenen, scheinbar miesen Raunächte und Raunachts-Tage zu segnen. So oder auf deine Weise, ehre und wertschätze die vergangenen Tage:

Ich segne diesen vergangenen miesen Tag (du kannst diesen oder mehrere konkret benennen), mit allem, was er mir beschert hat. Ich segne meine schlechten Träume, die mich geängstigt haben, wie ich meine wankelmütige emotionale Verfassung der letzten Tage segne, die ich so gar nicht in den Griff bekommen habe. Ich segne meine körperlichen Symptome, wie ich den Stress, dem ich mich ausgesetzt hatte, segne. Ich weiß tief in mir drin, dass alles eine Lernaufgabe für mich bereit gehalten hat, die ich noch nicht vollständig erkannt habe. Ich segne diese scheinbar miesen Tage mit allem, was sie mich gelehrt haben. Ich segne die Freude und das Glück, wie ich das segne, was mir Kummer und Sorgen bereitet hat oder was mich geängstigt hat. Ich weiß, dass alles, was in mein Leben tritt, mich befähigt, mein vollkommenes Sein zu erkennen und die Einheit von Körper, Seele und Geist zu (er)leben. Ich segne mich und das große Ganze hinter allem, was ist.

Ich segne meine Wünsche und Hoffnungen als einen Teil von mir, der meinen Glauben an meine Unvollkommenheit und Mangel in meinem Leben darstellt. Ich bin, die ich bin und ich bin gesegnet. DANKE!

Nimm das als Vorlage und sprich es laut oder finde deine eigenen Worte zu deiner sehr persönlichen Situation.

Und wenn nun noch etwas übrig ist, was du loslassen möchtest, dann hilft dir ein kleines Ritual. Schreibe auf einen Zettel all die Dinge, die du gehen lassen möchtest, sprich ein kleines Gebet, eine Bitte zum Universum und übergib den Zettel den Flammen mit der Bitte um Transformation.

Es waren sehr an- und aufregende Tage und nun sehen wir, was der heutige Tag und die kommende Nacht uns noch bringen werden. Seid achtsam mit euch!

Eure Ilona

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