Dies und Das

Raunächte 2016 – Tag 7

Tag 7: 31.12.2016

Heute, wo wir die Jahreswende erleben werden, ist ein besonders guter Tag, wie ich finde, um Kontakt zu den Ahnen aufzunehmen.

Unsere Ahnen, beginnend in unserer jüngsten Vergangenheit, sind jene, die uns geprägt und manch schweres Erbe hinterlassen haben. „Das habe ich von meiner Mutter“ oder „Oma war auch so“. Kennst du diese Aussprüche?  Oder „Mein Opa und sein Vater und der Bruder seines Vaters hatten auch den Krebs“. Es ist oftmals das scheinbar weniger Gute, welches dann in diesen Aussprüchen gipfelt. Es ist nicht immer einfach auseinander zu halten, von wem wir welches Erbe übernommen haben. Ob von der Mutter das leidige Thema mit den Partnern, den mangelnder Selbstwert von der Oma, eine Sucht vom Vater oder einen permanenten Geldmangel aus der Ahnenlinie der Mutter oder ein anderes, im Leben immer wiederkehrendes und nicht eben angenehmes Problem, welches an uns zu kleben scheint, wie Pech. Aus spiritueller Sicht sind wir auf energetischer Ebene stark verbunden und können uns nur auf dieser von diesen Verbindungen lösen.

Jedoch soll es nicht nur um das Negative gehen, was wir wahrnehmen, wenn wir auf unsere Ahnen zurück blicken. Auch viele wunderbare Gaben und Talente, die wir besitzen, haben wir oftmals von unseren Ahnen mitbekommen. Manchmal leben wir diese Gaben bereits in unserem Alltag und manchmal schlummern sie noch in uns und wollen erweckt werden.

Betrachte die Verbindung zu deinen Ahnen auch einmal unter dem Aspekt, dass wir in bestimmte Familienstrukturen hineingeboren werden, um unseren Seelenweg zu erkennen und zu vervollkommnen.

Nimm dir ein wenig Zeit, schau auf deine Familie und werde dir der Strukturen bewusst, die dich bis heute getragen, gehalten und zu der/dem gemacht haben, die/der du heute bist. Aus der einen oder anderen Struktur sollen und dürfen wir uns (er)lösen. Andere wiederum dürfen wir würdigen und ehren.

Erkennen, annehmen, loslassen, was nicht mehr förderlich ist, respektieren und wertschätzen von Talenten und Begabungen – das ist ein Weg, der uns in unsere Selbstbestimmung zurückführen kann.

Danke deinen Ahnen für ihr Sein, für alles, was sie dir auf den Weg mitgaben an Lektionen, an Fähigkeiten und Begabungen. Verbinde dich mit ihnen, zünde ihnen zum Gedenken eine Kerze an und halte ein wenig inne. Mit einem extra Gedeck (dem Ahnengedeck) an deiner Tafel, ehrst du sie und lässt sie an diesem besonderen Abend teilhaben.

Und auch hier kannst du nichts falsch machen, wenn du für sie einen Segen sprichst.

Mit dem Ahninnentopf kannst du für dich ein weiteres Ritual gestalten, mit dem du deiner Ahninnen und Ahnen gedenkst.

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