Dies und Das

Heute ist Frühlingsanfang

„Wie Samen, die unter der Schneedecke träumen, träumen eure Herzen vom Frühling. Vertraut diesen Träumen, denn in ihnen verbirgt sich das Tor zur Unendlichkeit.“ Khalil Gibran

Heute ist Frühlingsanfang. Klingt lieblich und sehnsuchtsvoll, nach vielen Farben, betörenden Düften, grünenden Bäumen, schmeichelnden Sonnenstrahlen, aber der heutige Blick aus meinem Fenster…Na gut, seufzt es in mir, ich denke mir den schönen Frühlingsteil. Morgen sieht es vielleicht, ach was, ganz bestimmt, schon besser aus. Immerhin verfängt sich der Blick draußen trotz grauen Wolken und feuchten, kalten Winden schon in den ersten zarten und bunten Krokussen und lieblichen Schneeglöckchen. Und das wiederum setzt eine ganze Kaskade an schönen Erinnerungen, Bildern im Kopf und an leichten und warmen Gefühlen frei. Dem Stoff, aus dem die Frühlingsträume sind. 🙂

Schneeglöckchen1

Frühjahrsäquinoktikum ist auch heute: Tag und Nacht sind nun genau gleich lang. Zweimal im Jahr findet so eine Tag-und-Nachtgleiche statt. Das nächste Mal im Herbst. Doch zunächst einmal werden jetzt die Tage länger und die Nächte kürzer. Ostara, das Jahreskreisfest zum Frühlingsbeginn und Ostern wird gefeiert. So viele schöne Ereignisse, so kraftvolle Energien, die darauf warten, wahrgenommen und genutzt zu werden. Und so werde ich heute mit allen Teilnehmern, die sich auf Sofengo (ausgebucht) zu meinem Abendwebinar eingetragen haben, eine beschwingte Trancereise hin zu unseren Sehnsüchten und Träumen unternehmen, wir werden diese Sehnsüchte und Träume mit stärkenden Energien nähren und dazu das uns zur Verfügung stehende energetische Potenzial nutzen, um anschließend beschwingt und mit optimistischen Gefühlen in den nächsten Abschnitt unseres Lebens zu starten.

Für mich ist es immer einfacher, kleine, überschaubare Abschnitte meines Lebens zu meistern, als den Blick auf ein fernes Endziel zu heften, um es nicht aus den Augen zu verlieren. Dieser Fokus in die Ferne kann dazu führen, dass man im Hier und Jetzt über das Naheliegende stolpert und sich Beulen holt. Oder einen günstigen Abzweig übersieht, eine Chance nicht nutzt. Oder im schlimmsten Falle gar nicht merkt, dass auch ein Endziel wandelbar ist. Du weißt: Warum in die Ferne schweifen…. Und so schaue ich heute zurück auf die vergangene Zeit seit Januar und rekapituliere kurz, was sich ereignet hat, wo ich jetzt stehe, was ich jetzt möchte, was jetzt machbar ist, was sich als undurchführbar erwiesen hat, was mich jetzt (noch) behindert, was mich vorwärts treibt, wovon ich gern mehr hätte und was ich tun kann, um mehr davon zu bekommen, wovon ich mich endlich lösen könnte (Glaubens- und Handlungsmuster a la „Und täglich grüßt das Murmeltier“)  wo ich mehr Mut in mein Leben einlade, um…Ich erlaube mir, alles infrage zu stellen und dabei stelle ich mir alle meine Fragen sehr bewusst und achte, ebenso bewusst, auf die damit verbundenen Antworten, die sich in Form von Gefühlen bzw. Emotionen zeigen. Wenn ich Veränderungen möchte, dann muss ich mit meiner Seele in Kontakt kommen, um ihre Bedürfnisse (also meine wahren Bedürfnisse) zu erspüren. Eine wahre Herausforderung. Und diese funktioniert nur über die Gefühle. Meiner Seele, ihren Bedürfnissen nahe sein heißt, gute Gefühle zu haben, mich in meiner Mitte zu befinden, zu lächeln und das Hier und das Jetzt zu feiern, fest und unerschütterlich in dem Glauben, dass alles genau so, wie es ist, perfekt ist. Denn wenn es nicht so wäre, wäre es anders.

Dieses Rekapitulieren soll mich mit meinen Gefühlen konfrontieren, denn sie sind in jeder Form der Treibstoff für ein Fortkommen. Und ein Fortkommen könnte bedeuten, sich auf die Vereinigung von Körper, Seele und Geist zu fokussieren. Wenn das gelingt, gelingt alles andere im Leben von ganz allein. Große Worte? Ja. Großes Kino. Für mich. „Das sagt sowas von ‚du‘ zu mir!“, wie eine meiner Klientinnen gern zu sagen pflegt, wenn wir den Punkt getroffen haben.

Dir wünsche ich, dass du das findest, was ‚du‘ zu dir sagt, damit du deinen Weg in Richtung Ziel friedvoll und lächelnd gehen kannst. Schwer war gestern. Wer sagt, dass es nicht auch leicht gehen kann? Ich wünsche dir einen leichten Frühlingsanfang!

Deine Ilona Trettin

 

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