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Rituale für die Raunächte

Rituale haben etwas feierliches an sich. Sie geben einer Handlung einen andächtigen, fast heiligen Touch. Ich liebe Rituale. Du auch? Vielleicht möchtest Du einige von den hier vorgestellten Möglichkeiten während der Raunächte für Dich nutzen. Hab Spaß bei dem, was Du tust! Übrigens: Während der 12 Tage wurde früher täglich geräuchert – im gesamten Haus genauso wie auf dem Hof, in den Scheunen und Stallungen.

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Wunscherfüllung

Schreibe noch heute 13 Wünsche auf kleine Zettel. Überlege in Ruhe: Was ist Dir wichtig? Was liegt Dir am Herzen? Was würde das kommende Jahr vollkommen machen?

Falte die 13 Zettel jeweils so, dass sie sich äußerlich nicht mehr unterscheiden. Gib sie in ein Säckchen oder eine Schachtel. In jeder der Raunächte, möglichst wenn es dunkel oder zumindest dämmrig ist, geh‘ hinaus und ziehe einen der Zettel aus dem Säckchen oder der Schachtel. Übergib ihn nun der geistigen Welt, indem Du ihn verbrennst, ohne nachzusehen, welcher Wunsch das ist, um den sich jetzt höhere Kräfte kümmern werden.

Schau zu, wie das Papier in Rauch aufgeht. Bleib ganz still dabei und achte darauf, was sich in Deinem Kopf und im Herzen bewegt. Übergib die Asche der Erde und danke zum Abschluss den Elementen für ihre Unterstützung.

So verfährst Du 12x. Am 6. Januar dann hast Du noch einen letzten Zettel im Säckchen oder in der Schachtel. Nimm ihn feierlich hervor und entfalte das Papier. Und dann lies den Wunsch, um den Du Dich im gerade anbrechenden Jahr selbst kümmern solltest, wenn er in Erfüllung gehen soll.

Quelle: Ein Ritual aus dem Buch „Vom Zauber der Rauhnächte“

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Klärung von Beziehungen

Schreibe eine Liste, auf der du alle Personen (lebende und verstorbene) notierst, mit denen du etwas bereinigen möchtest oder denen du einfach etwas sagen willst, vielleicht, dass du sie liebst und was du an ihnen schätzt.

Setze dich in einer der Zwischenzeiten (z.B. Dämmerung) hin räuchere zuvor den Raum, zünde eine Kerze an, bitte deine Geistführer und Engel bei dir zu sein.

Bitte jede Person einzeln vor dich hinzutreten (natürlich vor deinem inneren Auge) und kläre mit ihr, was du klären möchtest oder teile ihr mit, was du ihr sagen willst. Beende jedes Gespräch mit beispielsweise: Ich danke dir für das, was du mir gezeigt hast, oder für das, was du mich gelehrt hast etc. (auch unangenehme Beziehungen lehren uns etwas) und dann gib ihr ein Geschenk (in Deiner Vorstellung), das dir spontan einfällt.

Zum Schluss lässt du dich selbst vor dir erscheinen und trittst in eine Konversation mit dir. Auf diese Weise kannst du bewusst aussprechen, was du für dich bisher noch nicht wirklich klar formuliert hast, zum Beispiel, wie sehr dich geschmerzt hat, dass …. dieses oder jenes zu dir gesagt hat, dass du wütend auf dich bist, weil du weiter im Urteil bist usw. Danke dir, vergib dir, sage dir, dass du dich liebst und beende das Gespräch mit einem Geschenk an dich.

Dieser Prozess mag merkwürdig erscheinen, es ist aber eine interessante und aufregende Art, mit sich selbst in bewussteren Kontakt zu kommen.

Quelle: http://www.vigeno.de/newcomer/gabriele-s-bodmer/rauhnaechte-rituale-und-reinigung-zum-jahresende

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Wünsche Dir einen Partner

Die ‚Thomasnacht‘ (Nacht vom 21. zum 22.12.) ist die beste Zeit, den Mann oder die Frau fürs Leben zu ‚orakeln‘. So kann man z.B. verschiedene Männer- oder Frauennamen auf einzelne Zettel schreiben, falten und sie unter das Kopfkissen legen. Es gibt auch die Möglichkeit ein oder zwei leere Zettel mit unterzumischen. Am Morgen des 22.12. (nach dem Aufwachen) zieht man dann einen Zettel und der Name darauf steht für die Person, mit der man im Neuen Jahr eine Liebesbeziehung haben wird. Ist der gezogene Zettel leer, so kommt ein ganz Unbekannter auf einen zu. Oder man legt sich verkehrt herum ins Bett, bittet die guten Geister oder am besten gleich den Hl. Thomas um Hilfe und kann dann, wenn man Glück hat, den neuen Geliebten im Traum sehen. (Quelle: http://www.orakelimweb.de/rauhnacht.htm)

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Reinigungsritual 

Nimm ein Blatt Papier. Teile es in zwei Spalten. In die eine schreibst du so viele Dinge auf, für die du danken möchtest wie möglich (55 mindestens, besser 101 oder 144). In die andere Spalte notierst du alles, was dich belastet. Es geht hier beispielsweise um deine limitierenden Glaubenssätze, energieraubenden Abhängigkeiten (Süchte, Süßigkeiten) und Emotionen, die du erlösen oder transformieren möchtest oder Zustände wie Arbeitslosigkeit, Einsamkeit, Verlassenheit etc.

Setze dich in einen Kreis mit 12 weißen Kerzen und 12 orangen Kerzen. Positioniere sie alternierend. Nimm mit in diesen Kreis einen Kristall, eine Feder und eine Muschel (oder ähnliches, was die Elemente, Erde, Luft und Wasser symbolisiert, das Element Feuer ist durch die Kerzen veranschaulicht) mit. Setze dich in diesen Kreis, stelle eine Schüssel mit Erde vor dich hin. Danke der Erde im Voraus, denn sie wird nun deinen „Müll“ aufnehmen.

Stelle dir vor, in deinem Herzen brennt ein grünes Licht, ein kleines grünes Feuer. Es ist das Licht deiner ewigen Seele. Dieses Licht ist allmächtig und in vollkommener Verbindung mit deinem höchsten Potenzial. Es ist dein Seelenlicht, das Licht deiner göttlichen Blaupause, deines göttlichen Ursprungs oder anders ausgedrückt das Licht der Mit-Erschaffung durch dein göttliches Potenzial. Lass das Licht allmählich größer werden. Rufe deine Engel, deine Geistführer, wenn du sie nicht kennst oder nicht daran glaubst, auch egal. Bitte einfach um Begleitung und Führung hoher Instanzen oder Archetypen deiner Wahl. Habe deine Liste vor dir.

Jetzt nimm das Blatt und danke ausdrücklich für alles, was in der Dankesspalte steht, aber einzeln. Lass dein grünes Licht jeden Dankesposten berühren während du ihn benennst. Danke für den Job bei …., danke, dass Erika so schöne Vanillekipferl gebacken hat, danke für eine neue Freundschaft mit…. Etc., danke für meine Erfahrungen,  danke für dein Bett usw. Dein grünes Herzenslicht berührt, wie gesagt jeden Satz, bringt ihn zum Leuchten und verbindet ihn dadurch mit der Ätherebene, also der Ebene des Ursprungs allen Seins und teilt sich auf diese Weise allem, was ist, mit. Das grüne Feuer deines Herzens vermittelt der Schöpfung deine Dankbarkeit (Dankbarkeit ist Reinigung – und manifestiert).

Jetzt komme zu den Dingen, die du entlassen möchtest: bitte deine geistige Führung dir zu helfen, sie aus deinem Leben zu entfernen und sprich sie aus, sprich jeden Satz in die Erde in der Schüssel vor dir:

Ich bitte um Hilfe und Unterstützung bei diesem Prozess:

Ich entlasse aus meinem Leben – Undankbarkeit
Ich entlasse aus meinem Leben – Sucht nach Anerkennung
Ich entlasse aus meinem Leben – Härte und Unversöhnlichkeit mit meinen eigenen Schwächen
Ich entlasse aus meinem Leben, dass ich nicht aufhören kann, mir Vorwürfe wegen… zu machen etc. (Achtung. Sage nicht: ich möchte, sage, dass du es tust)

Am Schluss sage (alles mit Emphase!!!):

All das entlasse ich mitsamt aller ursächlichen Zusammenhänge in welchen Zeiten und Räumen sich diese auch befinden mögen. Es ist für mich erledigt. Ich bitte meine geistige Führung (höheres Selbst, UB wie du willst) mir zu helfen, dass ich das alles einfach und schnell gehen lassen kann. Ich bitte meine geistige Führung mich umgehend darauf aufmerksam zu machen, wenn ich wieder in ein altes Muster falle. Ich entscheide mich für den Mut zur Veränderung. Ich öffne mich dafür mich immer mehr meiner göttlichen Blaupause anzunähern und mit ihr zu verschmilzen.

Danke nun der Erde, dass sie deine Schlacken aufgenommen hat. Es ist ein Dienst von ihr. Lege einige Blüten darauf, denen du ebenfalls gedankt hast.

Sage: Diese Blüten auf dem Dung meines Schattens bringen mein göttliches Potenzial auf allen Ebenen zum erblühen. Danke. (Bedenke dass Kot als Dung benutzt wird, um neue Früchte zum Wachsen zu bringen)

Dann entflamme und aktiviere deine Absichten (virtuell) mit der grünen Flamme deines Herzens. Stelle dir vor, dass ein grüner Flammenstrahl wie ein Flammenwerfer aus deinem Herzen tritt und die Erde entflammt. Er hüllt alles, was in die Erde gegeben wurde in den Strahl der Liebe und bekräftigt deine Absichten.

Sage: Alle und alles sind meine Zeugen: Meine Klärung ist jetzt geschehen. Mögen alle und alles, denen und dem damit gedient ist, ebenfalls davon profitieren.

Packe den Topf mit der Erde und den Blüten gut ein, damit du nicht mehr in Berührung mit der Erde kommst, trage ihn zu einem Gewässer, am besten Fluss und schütte alles hinein. Oder leere alles auf ein Stück Erde im Freien (falls kein Schnee und Frost herrscht). Danke wieder.

Quelle: http://www.vigeno.de/newcomer/gabriele-s-bodmer/rauhnaechte-rituale-und-reinigung-zum-jahresende

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Verwandlung

Überlege, welche Tage des nun fast vergangenen Jahres Du erinnerst, die Dir nicht gut getan haben, die nicht gut gelaufen sind, an denen etwas geschehen ist, was schmerzhaft war, wo Dir weh getan wurde oder wo Du jemandem weh getan hast.

Setze Dich bei Kerzenschein und Weihrauch, Salbei oder Beifuß hin, komm zur Ruhe, besinne Dich auf das Hier und das Jetzt und dann stell Dir die einzelnen Situationen nochmal genau vor. Nutze alle Deine Sinne, um die Situation so plastisch wie möglich auszuschmücken: höre, rieche, fühle, schmecke, sieh es Dir so genau wie möglich an usw.). Gib nun dieser Situation eine Gestalt oder verwandle sie in ein Symbol (ein Streit könnte so beispielsweise zu einer grauen Wolke werden oder einem Berg, ein Schmerz könnte ein Würfel sein). Dann tauche diese Gestalt, dieses Symbol vor Deinem geistigen Auge in weißes Licht oder in violettes. Beobachte, wie es sich verwandelt oder auflöst. Du kannst den Prozess wiederholen, bis Du Dich gut fühlst. Danke am Ende für die Lösung und die guten Gefühle.

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Positiv-Negativ
Ich nutze die Raunächte ebenfalls zur genaueren Beobachtung:

Was war angenehm, was weniger?

Was ist mir geglückt, was fiel mir schwer?

Gab es Streit?

Das vermeintlich Negative besteht natürlich vor allem in meinem Umgang damit und weniger in den Dingen selbst. Alle diese Dinge und Gefühle trage ich in verschiedene Spiralen ein, die ich mir im A3-Format ausdrucke, damit ich genügend Platz habe. Diese Spiralen beinhalten jeweils 12 Abschnitte – einen für jede Raunacht. Sie sehen etwa so aus:

  •  eine rechtsdrehende Spirale für die positiven Dinge, die sich im kommenden Jahr mehren dürfen:
  • und eine linksdrehende für die als negativ empfundenen, die ich gerne loslassen würde:

Jeden Abend ab dem 25.12. bis zum 05.01. trage ich die Ereignisse und Gefühle des jeweiligen Tages in die passende Spirale ein. Dabei fange ich von außen an und nähere mich dem Inneren der Spirale. Die Worte auf der „Negativspirale“ „lösche“ ich in einem zweiten Schritt, indem ich sie mit einem schwarzen Stift durchstreiche und dabei ein Loswort (denk Dir für jeden Tag eins aus) für den entsprechenden Tag laut ausspreche. Dadurch bekräftige ich meine Absicht, die Inhalte loszulassen!

Wenn die „Negativliste“ am 05.01. voll ist, übergebe ich sie in einem kleinen Ritual segnend dem Feuer, während ich die „Positivliste“ bis zum nächsten Raunächte-Abschluss-Ritual sichtbar aufbewahre! 🙂

Quelle: http://einfachveganleben.blogspot.de/2013/01/101-dinge-meine-rituale-finden-die.html

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Eine Anmerkung zum Schluss: Geh achtsam und demutsvoll mit den Raunächten um. Sie bergen ein mächtiges energetisches Potenzial in sich, welches Dich auf dem Weg in eine neue Zeit so unterstützen kann, wie kaum etwas anderes in diesen Zeiten.

Namasté

9 Kommentare zu „Rituale für die Raunächte

  1. Ich wünsche Dir von Herzen eine frohe Weihnacht, meine liebe Illi !!!!!!
    Heute beginne ich das Ritual zur *Wunscherfüllung* und bin gespannt, was ich Dir dann im Laufe des neuen Jahres berichten kann.
    Alles, alles Liebe und Danke für so Vieles !!!!!!

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