Dies und Das · Umzug

Wintersonnenwende und die 12 Raunächte – eine Zeit voller Rituale, Mystik und Magie

„Es gibt so wunderweiße Nächte, drin alle Dinge silbern sind…“ (Rainer Maria Rilke)

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Die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember ist die längste Nacht des Jahres und die Sonne hat den niedrigsten Stand am Himmel.
Die Wintersonnenwende wurde schon immer in den verschiedenen Kulturen gefeiert. Man feierte den Tod des alten und die Geburt des neuen Jahres. Nach diesem kürzesten Tag des Jahres nimmt die Kraft der Sonne wieder zu und die Tage werden länger.

Die heidnischen Germanen feierten Yule (auch Jul genannt) als den Tag der Wintersonnenwende und dem Geburtsfest der Sonne. Das Symbol der Sonne war für sie das Rad (jol) und deshalb wurden zum Julfest Räder angezündet und den Abhang herunter gerollt. Das Julfest ist der erste Abend vor den 12 Raunächten und ist den Seelen der Verstorbenen geweiht. Die Germanen glaubten, dass sie in dieser Zeit – bis zum 6. Januar – zurückkehrten. Die Göttin des Lichtes wird in dieser Zeit wiedergeboren und zu Ehren der Sonnengöttin Lucina werden Kerzen angezündet, die als Symbol des Lichtes und neuen Lebens gesehen werden.

Die Raunächte
Vielerorts werden die Raunächte auch „die Zwölften“ genannt, weil diese zwölf Nächte die Brücke zwischen den zwölf Monden des Mondjahres und den 365 Tagen des Sonnenkalenders bilden. Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des Alltags ausgesetzt sind.Sie werden als symbolische Tage des Übergangs – wie z.B. vom Leben zum Tod und umgekehrt (Neu- und Wiedergeburt) gesehen. An diesen Tagen soll man sich besinnen und wenn nötig läutern, aber auf jeden Fall eine Neubestimmung oder weiterführende Pläne für das neue Jahr (Leben) finden. Es ist eine Zeit voller Mystik, Rituale und Magie.

Vom 25. Dezember bis zum 6. Januar jeden Jahres gibt es diese zwölf sogenannten Rauhnächte. Diese 12 Nächte symbolisieren auch die 6 letzten Tagen (Nächte) des Alten und den 6 ersten des neuen Jahres sowie die 12 Sternzeichen. Alles, was uns an einem dieser Tage oder Nächte begegnet, passiert oder auch als Idee einfällt, kann sich im entsprechenden Monat oder aber im Zeitraum des entsprechenden Sternzeichens erfüllen – so steht also der 25.12. und die Nacht vom 25. auf den 26.Dezember für den Januar oder aber für den Steinbockzeitraum des kommenden Jahres usw.

Doch richtiger beginnen diese magischen Wunder-Nächte bereits am Vorabend zum 21.Dezember – also zur Wintersonnenwende, bzw. am St. Thomastag. Die ‚Thomasnacht‘ (Nacht vom 21. zum 22.12.) ist die beste Zeit, den Mann oder die Frau fürs Leben zu ‚orakeln‘.

An allen 12 Tagen wurde alles gründlich mit Ritualkräutern durchgeräuchert: Haus oder Wohnung, früher auch Ställe und Felder. Damit vertreibt man böse Geister, damit sie nicht die nahende ‚heilige Zeit‘ stören.

Ich empfehle Dir, die Raunächte in diesem Jahr einmal bewusst zu erleben. Verbinde Dich mit einer uralten Tradition und lass sie in Deinem Leben neu erwachen. Lass Dich von der Magie der Zeit berühren. Ich inspiriere Dich gern zu ein paar kleinen Ritualen, die Du während dieser Zeit durchführen kannst. Ich bin sicher, auch Dir fällt dann selber noch das eine oder andere für diese Zeit ein.

Morgen gibt es einen weiteren Artikel. Sei gespannt.

Auf edudip biete ich als Auftakt zu den Raunächten, dem Julfest, eine kleine Trancereise mit Energieübertagung für Dich an, die ich gemeinsam mit Petra gestalte. Sei willkommen und sei schnell, wenn Du noch einen Platz haben möchtest. Die Veranstaltung ist beinahe ausgebucht.

Klick hier, wenn Du Dich anmelden möchtest.

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