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Ich würde ja gern…, ABER – Teil 2

Erinnerst Du Dich, was ich über das Wörtchen ABER in meinem letzten Beitrag schrieb? Hier geht es zur Erinnerung: klick!

Dieses Wörtchen ABER hat noch eine andere Seite: Es ist unsere unbewusste Falle, die es verhindert, dass wir in unserem Leben etwas ändern. Sicher hast Du, so wie ich auch, schon öfter einmal den Satz gesagt oder gedacht: „Ich würde ja gern…“ und dann (in Gedanken oder laut) ein ABER ans Ende gesetzt. Was ist anschließend geschehen mit Deinem Vorhaben? Was ist daraus geworden? Nichts, schätze ich.

Unser Unterbewusstsein speichert alle Informationen, die wir jeweils in irgendeiner Art und Weise aufnehmen: alles, was wir sehen, hören, fühlen, riechen – einfach alles. In jedem Moment unseres Lebens. Sind unsere Emotionen in einer bestimmten Situation stark genug, dann entwickelt unser Unterbewusstsein aus den gespeicherten Erinnerungen Programme, nach denen wir funktionieren. Es genügt ein Trigger und schon läuft ein Verhaltensmuster ab. Haben wir einmal eine heiße Ofentür angefasst und uns sehr weh getan, berühren wir nie  wieder eine solche Tür, ohne geeignete Schutzmaßnahmen getroffen zu haben. Wenn man uns oft genug zu verstehen gegeben hat, dass wir zu dumm, nicht würdig genug, nicht geeignet sind, um etwas zu schaffen oder zu erreichen, dann glauben wir das früher oder später und werden – konditioniert, wie wir dadurch sind – entsprechend handeln. Nämlich eher nicht. Wir würden ja gern, ABER…

Das sind dann die ABER, die uns dann hindern, unsere Träume und Ziele zu erreichen.

„Und was jetzt? Wie komme ich da wieder raus?“, magst Du Dich fragen. Eine kleine Übung dazu wäre diese:

Benenne einen Deiner Wünsche, eins Deiner Ziele so konkret wie möglich. Beispielsweise: Ich möchte einen neuen Job. Nun schreib den Satz auf: Ich würde ja gern einen neuen Job haben wollen, ABER…Finde jetzt alle die ABER in Dir, die verhindern, dass Du Deinem Ziel nicht näher kommst. Was fiele Dir alles ein?

Ich würde ja einen neuen Job haben wollen, ABER:

– ich habe Angst, zu versagen

– ich befürchte, keinen geeigneten zu finden

– ich glaube nicht, dass das klappen könnte, es gibt sicher nichts in der Nähe

– wer nimmt mich schon mit meinen mageren Kenntnissen, die Anforderungen sind heutzutage so hoch

– wer weiß, was die zahlen, ich verdiene doch grad nicht schlecht

…..

Schreibe alles auf, was Dir einfällt, so absurd es auch sein mag. Finde auch die verrücktesten ABER. Wenn Du sie alle zusammengetragen hast, finde eine Methode oder Technik, mit der Du die ABER auflösen kannst. EFT; ZPoint, TAT, Hypnose – es gibt viele Möglichkeiten, finde die geeignete für Dich. Bild

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