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Rückführungen – der hilfreiche Blick in die Vergangenheit

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Rückführungen sind ein spannendes Erlebnis für jeden, der sich darauf einlassen kann. Es ist eine therapeutische Möglichkeit, die man nutzen kann, um den Ursprung von Problemen aus dem Hier und Jetzt zu finden. Wie ich meine damalige Ausbildung erlebt habe, schilderte ich vor langer Zeit folgendermaßen:

Ihr Lieben,

ich war ja auf einem Seminar zur Reinkarnationstherapie und möchte mal kurz einige Eindrücke schildern. Es war für mich sehr spannend zu erleben, wie sich eine Rückführung „anfühlt“. Zum Einen, wenn man selber zurückgeführt wird in ein früheres Leben oder in eine Zeit in diesem Leben (Kindheit z.B.), zum Anderen, wenn man selber jemanden zurückführt in ein früheres Leben. Es gab wirklich spannende Erlebnisse. Die Zeit war intensiv und emotional und viele von uns konnten mit ein paar Dingen aufräumen, die sie bis heute nicht loslassen konnten. Ob es sich nun um körperliche Symptome handelte oder emotionale Bindungen, alles war dabei und alles war für den Einzelnen teilweise höchst dramatisch. Wenn Menschen in ihre früheren Leben schlüpfen, gehen sie ganz und gar auf in diesen Leben. Sie nehmen die Charaktere an, sprechen anders und geben sich anders. Faszinierend.

Meine erste Rückführung hat mich in ein armes, aber glückliches Leben geführt. Ich wurde von meinen Eltern geliebt und meine Eltern liebten sich auch sehr. Das war ein tolles Gefühl und ein ganz anderes Leben als das heutige, reale. Wir sind im heutigen Leben keine wirkliche Familie, das Leben, was ich einst gelebt habe, zeigte mir, dass es mal anders war. 😀

Eine zweite Rückführung in eins meiner früheren Leben waren eher metaphorische Bilder, die mir noch einmal klar gemacht hat, dass ich Lasten trage, die nicht meine sind und die ich nun zurück geben kann. Meine Mutter hat mich in einem anderen Leben mit der Geschichte vom schwarzen bösen Mann unter Druck gehalten, damit ich mich nicht wehre und mich unterordne. Ich hab die ganze Zeit einen Pfarrer in schwarzer Soutane gesehen. Überall, wo ich hinging, war auch er. Ob in der Kirche oder beim Ziegen hüten, er war immer allgegenwärtig, dieser schwarze Mann. Er hat mir nichts getan, aber er hatte immer, wenn er mir das Gesicht zuwandte, eine gräßliche Fratze, die mir Angst machen sollte. Im heutigen Leben ist das ähnlich gewesen. Ich hab das nun für mich, hoffentlich, aufgelöst. Es war ein schönes Trennungsritual während der Sitzung, danach hab ich mich ziemlich erleichtert gefühlt. Ich habe meiner Mutter alle Last zurückgeben können. Während des Rituals löste der Pfarrer sich dann auf 😀 Beim Trennungsritual, als ich ihn fragte, wer er sei, sagte er: „Ich bin das Nichts“. Damit verschwand er von der Bildfläche. Welch ein schönes Sinnbild!

Ich hab während des Seminars die Gelegenheit gehabt, mich von einer Seele zu lösen, die sich irgendwann an mich drangehängt hatte. Schon vor fünf Jahren sagte ein indischer Yogi zu mir, dass in mir eine ausländische Seele wohnen würde. Jaja, hab ich gedacht, super, glaub nur dran. Ich hab die Seele kaum gespürt, sie war friedlich. Im Seminar war eine Frau, die konnte mit Verstorbenen reden und verirrte Seelen ins Licht führen. Sie hat dann diese Seele, die sich an mich rangehängt hatte, überredet, ins Licht zu gehen. Die Seele hat sich lange gewehrt, ich hatte fürchterliche Nackenschmerzen und Schmerzen im oberen Rückenbereich während der Loslösung. Es war so, wie man es sich vorstellt, wenn sich jemand an den Rücken krallt und nicht loslassen will. Das Gefühl ließ sofort nach, als die Seele gegangen war. Wow, ich hätte das nicht gedacht, dass ich da auch was mit mir rumschleppe. Diese Seele hat dann gleich auch noch mein Fahrrad mitgenommen, denn als ich nach dem Seminar aus der S-Bahn stieg und zu meinem Rad wollte, war es weg. Es war ordnungsgemäß mit einem dicken Schloss angeschlossen an einem Geländer vor der S-Bahn :teufel:

Einen Seminarteilnehmer, den ich zurückführte, es war der einzige Mann in unserer Gruppe, fand sich in Bagdad als Kalif wieder, dem man seine Frau entführt hatte.Es gab damals (laut seinen Angaben auf Nachfrage um 670 n.Ch.) eine Art Stammesfehden und es ging um Macht und Einfluss. Er ging ganz in seiner Rolle auf und herrschte mich ein paar Mal während der Rückführung ziemlich an. Was ist/war schon eine Frau als Gesprächspartnerin, lach! Diese Frau von damals, die entführt aber wieder befreit wurde, ist auch heute seine Frau, mit der er schon über 30 Jahre glücklich verheiratet ist. Damals war sie seine erste Frau, wie er es nannte, denn er hatte ja mehrere.

Zwischendurch, als ich ihn fragte, was er anhätte, erzählte er von hellblauen Schuhen, wie die, die der kleine Muck trug. Eine Seminarteilnehmerin, die als Beobachterin fungierte, fing so an zu lachen, dass ich Angst hatte, mich anzustecken und die Sitzung nicht fortführen zu können. Wir hatten einfach zu viel Phantasie in diesem Moment /schrei/ /tanzendesmädchen/ . Und auf die Frage, ob er in dem damaligen Leben männlich oder weiblich sei, herrschte er mich an: „Ich bin ein Mann!“. Er entschuldigte sich danach mehrmals bei mir für seinen rüden Ton. Dieser Mann von damals, der in der Hypnose am besten über seine Gefühle Zugang zu den Bildern bekam, wollte auf die Frage, ob er die Frau liebe, nicht mit mir (als Frau) sprechen. 😀
So gab es viele lustige Begebenheiten und spannende Geschichten für jeden. Und Erkenntnisse hat jeder von uns ins Hier und Jetzt mitgebracht.

Eine weitere Teilnehmerin, die ich zurückführte, wollte wissen, warum sie im heutigen Leben nicht von einem bestimmten Mann loskäme. In der Rückführung erfuhren wir, dass sie um 1920 herum in ihn verliebt war. Sie waren auf einem Fest und fuhren nach dem Fest angetrunken im Auto nach Hause. Unterwegs erlitten sie beide einen tödlichen Unfall. So konnten sie sich nie wirklich voneinander trennen. Wir haben ein Trennungsritual vollführt, wo sie die Gelegenheit bekam, noch einmal mit ihm zu sprechen. Der Mann sagte ihr dann, dass sie damals nicht die Einzige gewesen wäre und dass er sie öfter betrogen hätte. Das Band zwischen ihnen, was zu trennen war, war armdick. Wir haben es gelöst. Aus der Sitzung kam sie mit dollen Rückenschmerzen, weil sie die Energien vom damaligen Unfall mitbrachte. Diese wurden dann in einer kurzen Hypnose gelöst und dann ging es ihr gut. Sie sagte, sie könne den Mann nun loslassen.

Und so gab es noch viele spannende Geschichten, wo die Teilnehmer sich von emotionalen und körperlichen Belastungen schon mit einer einzigen Rückführung befreien konnten.

Ich hatte es mir im Vorfeld schon spannend ausgemalt, aber dass es soooo spannend werden würde, hab ich mir nicht träumen lassen.

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